Der Lightroom Katalog

Der Lightroom Katalog ist wie bei allen Katalog basierten Fotoverwaltungen eine Stärke und Schwäche zugleich. Natürlich genießt man die nichtdestruktive, reversible Bildbearbeitung und die Möglichkeit, in einem Katalog Fotos von verschiedensten Stellen der Festplatte zusammenzufassen. Aber der jüngste Datenverlust eines Freundes zeigt, dass man den Katalog verständig nutzen muss:

  • Der Speicherort sollte so gewählt werden, dass der Katalog von jedem Backup mit erfasst wird!
  • Er ist bei meinen  21000 Fotos ca. 250MB groß, die Vorschauen sind in einer weiteren Datei von 8,4GB zusammengefasst!
  • Der Katalog muss mit übertragen werden, wenn man Fotos auf einem Zweitrechner verwalten will.  Dann müssen auch die Verknüpfungen erneuert werden. Das geht zum Glück einfach (direkt in Lightroom), wenn die Ordnerstruktur auf beiden Rechnern gleich ist. Sonst muss man sich die Originale mühsam zusammensuchen.
  • Will man Fotos mit einem anderen Programm öffnen (außer Photoshop) oder zum Entwickeln geben, müssen die Bilder erst exportiert werden. Erst dann erhält man jpgs, tifs oder pngs, in denen die vorgenommenen Änderungen gesichert sind – natürlich als Duplikate, die verwaltet werden wollen.
  • Die Freigabe für Dropbox, WhatsApp, Mailanhänge usw. ist mit einem Export verknüpft und etwas unübersichtlich – trotz der Voreinstellungen von Lightroom.

Sammlungen können als Katalog exportiert werden. Lässt man dabei neue Smart-Vorschauen erstellen,  dauert es bei 1000 Bildern einige Minuten, sonst geht es Ruck-Zuck (25MB)

Wenn ich im Urlaub die Fotos sofort auf dem MacBook in Lightroom katalogisieren und beschriften will, bietet sich ein neuer Katalog an. Diesen kann man dann mit den Bildern auf den Hauptrechner kopieren und den Urlaubskatalog in den Hauptkatalog importieren.

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